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Buchtipps - Kunst

Charlotte Berend-Corinth (1808 - 1967) war die einzige Künstlerin der Berliner Secession. Ihre bemerkenswerte Karriere verdankte sie ihren radikalen Themen in den 20er und Anfang der 30er Jahren, bevor sie wegen ihrer jüdischen Abstammung Deutschland verlassen musste. Ihr Werk umfasst Lithografien mit Motiven der Berliner Kunst- und Theaterszenen, Porträts berühmter Zeitgenossen bis hin zu bemerkenswerten Selbstdarstelllungen, Stilleben und Reiseimpressionen.Das Buch gibt einen gelungenen Einblick in das künstlerische Schaffen von Charlotte Berend-Corinth.

Louise Bourgeois, die weltbekannte franko-amerikanische Bildhauerin wurde 98 Jahre alt und starb 2010. Ein Jahr später wurde das Gespräch, das der amerikanische Kunstkritiker Donald Kuspit Ende der 1980er Jahre mit ihr führte, in vollständiger Fassung ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Louise Bourgeois gibt Auskunft über ihr langes Leben, das in den jungen Jahren ein Kampf um künstlerische Anerkennung bedeutet hatte. Sie ist präzise und sehr anschaulich in ihren Schilderungen. Selten hat eine Künstlerin des 20.

Dieses Buch beleuchtet die faszinierende Dreiecksgeschichte von Gustav Klimt, Ferdinand Hodler und der 1903 gegründeten Wiener Werkstätte. Der besondere Augenmerk liegt auf der 1917 in Zürich eröffneten Niederlassung, deren Geschichte zwischen Jugendstil und Art Déco wird hier erstmals dargestellt. Passend dazu ist die aktuelle Ferdinand Hodler Ausstellung in der Berlinischen Galerie (bis 17.1.2022).

Die Neue Nationalgalerie, 1965–1968 erbaut, ist das einzige Gebäude des Architekten Ludwig Mies van der Rohe in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit ihrem Stahldach über der verglasten Ausstellungshalle und in ihrer reduzierten Formensprache gilt sie als Ikone der Moderne und als Vermächtnis eines visionären Baumeisters. Nach der Sanierung durch das Büro David Chipperfield Architects eröffnete die Neue Nationalgalerie 2021 in neuem Glanz.

"Der Ungläubige Thomas" des italienischen Frühbarock-Malers Caravaggio wird durch eine Messerattacke beschädigt und dann gestohlen. Rupert von Schleewitz von der Kunstdetektei von Schleewitz gerät unter Verdacht, weil er bei dem Messerangriff anwesend war.  Um seine Unschuld zu beweisen, macht er sich mit seinen Leuten auf der Suche nach dem Bild und den Dieben. Das Ermittlerteam kommt in gefährliche Situationen... Artnapping: Das ist der zweite Fall für die Kunstdetektei von Schleewitz, genauso spannend und gut erzählt wie der zweite Fall: Der Turm der blauen Pferde.  

Picassos grafisches Werk im Nachkriegsdeutschland - Eine lebendiges Kapitel Galeriegeschichte - Ein Schatz der grafischen Sammlung der Kunsthalle Bremen. Picassos Bekanntnheit und Berühmtheit in Deutschland nach dem II. Weltkrieg geht wesentlich auf das Engagement des Galeristen Michael Hertz zurück. Bis heute beherbergt die Kunsthalle Bremen die größte Sammlung grafischer Werke von Picasso. Dieser Band versammelt die herausragende Druckgrafik mit Lithografien, Linolschnitten und Buchillustrationen.

Der umfassende Bildband konzentriert sich ganz auf das Thema Landschaft in Gerhard Richters Oeuvre. Anhand dieser Gattung, der Richter über 60 Jahre lang treu geblieben ist, lässt sich nicht nur eine Entwicklung in Richters Malstil nachvollziehen. In den zahlreichen Werken wird auch eine genuine Eigenständigkeit erkennbar, die ihn zu einem der bemerkenswertesten Künstler unserer Zeit macht. Das Buch stellt eine ebenso wichtige wie bildreiche Ergänzung zum Verständnis der Kunst Richters dar und eröffnet hochaktuelle Einblicke zum Thema Natur und Landschaft im 21. Jahrhundert.

Banksy: Manche meinen zu wissen, wer er oder sie ist, einer der bekanntesteten Künstler der Gegenwart. Geheimnisvoll und unerkannt bewegt sich Banksy durch die Städte der Welt, ähnlich wie die Ratten, deren Bilder von ihm an Wänden, Fassaden und Hauseingängen zu sehen sind. Fausto Gilberti, ebenfalls Künstler und Graffiti-Maler, erzählt in diesem "Rattenbilderbuch" einiges über Banksy, der mit eigenen Zitaten zur Geschichte beiträgt. Sprache: Englisch.

Sophie Taueber-Arp zählt sie zu den wichtigsten Schweizer Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Unglaublich vielfältig begabt, schuf Taeuber-Arp in den Bereichen Design, Malerei, Textilien, Zeichnung, Plastik, Architektur, Tanz und Szenografie ein OEuvre von höchster Qualität. Im souveränen Umgang mit Form, Farbe und Material entwickelte sie eine unverkennbare Handschrift. Neben einem ausgeprägten Bewusstsein für aktuelle Tendenzen kam darin auch ihre präzise künstlerische Haltung zum Ausdruck.

Dieser kleine Bildband ist eine Hommage an den engsten Begleiter des Menschen. In über hundert Bildern vom 18. Jahrhundert bis heute porträtiert er die verschiedensten Züchtungen - ob Mops, Pudel, Spaniel oder Windhund; ob klein, dick, stur oder anmutig - und zeigt ihre Besonderheiten aus den Augen großer Künstler und junger Talente weltweit. Kurze und originelle Texte über die Beziehung zwischen Tier und Mensch, aber auch spannende Fakten aus der Kunst- und Hundewelt ergänzen diese außergewöhnliche Sammlung.