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Buchtipps - Garten

Ein Kapitän begibt sich zur Ruhe und erwirbt einen verwilderten Garten. Der Garten wird  sein ständiger Begleiter und Zuhörer. Mit der Gartenarbeit versucht er, sich von seinen Gräueltaten in der Vergangenheit zu befreien, von denen er nicht loszukommen scheint.

Herrliche Bilder und lebendige Verse über eine der edelsten Blumen – ein Buch zum Abtauchen und Genießen und ein Buch zum Verschenken. Die Gedichte sind von Else Lasker-Schüler, Christian Morgenstern, Paul Celan, Eva Strittmatter, Friedrich Hölderlin… um nur einige zu nennen.

Der große israelische Schriftsteller (Der Junge und die Taube / Meine russische Großmutter) besitzt im Norden Israels ein Haus mit einem Garten. Die darin wachsenden Wildblumen hat er selbst angepflanzt, die bei Shalev Gedanken, Erinnerungen auslösen, und die er mit Geschichten über Kulinarisches, Menschen und Tiere, Liebe und Literatur verbindet. Ein Selbstporträt des Künstlers als Gärtner, voller Lebensweisheit und Humor.

Ein kurzweiliges und kultiviertes Lesevergnügen über die Gartenkunst, geschrieben von einem profunden Kenner und Gärtner. Stefan Rebenich zeigt anhand vieler Beispiele bekannter Gärten in Europa und Übersee die ganze Pracht der Pflanzen und Gartenlandschaften. Dabei geht er auch auf die Geschichte der Gartenkunst ein und erzählt dabei, wie der Garten im Laufe der Menschheitsgeschichte zu einem Ort der Lebensfreude und Sehnsucht nach der Natur geworden ist.  

Aus der riesigen Menge von rund 300.000 essbaren Pflanzensorten werden nur etwa 200 auch wirklich bei der Zubereitung von Speisen benutzt. Durch Züchtung beeinflussen und steuern Menschen ihre Entwicklung. Doch auch die Pflanzen selbst entwickeln sich ständig weiter, vor allem um den sich ändernden Umwelteinflüssen zu trotzen. Monokulturen und Klimawandel gefährden zudem die Artenvielfalt. Der Biochemiker Muñoz liefert die Fakten für dieses Buch und Alberto Montt verpackt dieses komplexe Thema in wunderbar witzige Bilder.

In diesem Buch findet sich ein reicher Schatz an überliefertem Wissen zu Wildpflanzen und Heilkräutern. Dem phänologischen Kalender und seinen 10 Jahreszeiten folgend, werden die verschiedenen Pflanzen vorgestellt und Hinweise zur genauen Identifikation gegeben. Ausführlich berichten die Autoren über die Verarbeitung der verschiedenen Bestandteile der Pflanzen und ihre Aufbewahrung. So entstehen aus den Schätzen der Natur wohlschmeckende Salate und Suppen, pflegende Cremes sowie heilende Öle und Tees.

Ob Bienenvölker auf Häuserdächern oder unterirdische Pilzfarmen: in diesem Buch werden verschiedenste Projekte städtischer Landwirtschaft vorgestellt. Praxisnahe Erläuterungen ermöglichen es dem Leser auch auf noch so kleiner Fläche seine Idee von einem grüneren Leben in der Stadt zu verfolgen. Valery Rizzo ist eine amerikanische Porträt-, Food- und Lifestyle-Fotografin, deren Arbeiten sich mit Landwirtschaft im städtischen Raum beschäftigen. Ihre Bilder sind unter anderem im Style Magazine der New York Times, Yes! Magazine, Télérama, D La Repubblica und Der Spiegel erschienen.  

Pflanzen tauschen sich untereinander aus, sie kommunizieren mit Tieren und - welch ein Glück - sie reden auch mit uns Menschen. Bärbel Oftring gelingt es auf unterhaltsame Art, diese Sachverhalte verständlich zu machen. Neben der Theorie bietet die Gartenexpertin praktische Anleitungen, wie wir die Sprache der Pflanzen verstehen lernen, wie man seine Gartenpflanzen bei der Kommunikation untereinander unterstützt und wie zufriedene Pflanzen uns in bestimmten Situationen helfen können. Ein Buch voller Entdeckungen für neugierige HobbygärtnerInnen.

Freude an der Natur, Akribie und Sorgfalt- dies vermittelt das Herbarium Rosa Luxemburgs. Ab 1913 hat die autodidaktische Botanikerin begonnen überall Pflanzen zu sammeln, zu bestimmen und in einfachen Heftchen zu katalogisieren. Bis zu ihrem Tod sollte sie 16 Hefte füllen und mit Notizen versehen. Die in Freiheit und im Gefängnishof gesammelten Blüten und Pflanzen sind datiert und beschriftet.