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Buchtipps - Fotografie

Seit drei Jahrzehnten fotografiert Michael Wesely mit seinen Großformat-Objektiven in selbstgebauten Langzeitbelichtungskameras. Was zu sehen ist, erinnert an Michelangelo Antonionis britisch-italienischen Thriller Blow Up. Die fotografischen Ergebnisse laden durch ihren fragmentarischen Charakter dazu ein, sich >visuell archäologisch< in diese archivartigen Ausschnitte der Gegenwart hineinzudenken und sich mögliche Geschichten auszumalen.

20 jahre lang, von 2001 - 2021 fotografiert Martin Gerner dieses Land mit seinen jahrhundertenalten Extremen und wechselvoller Geschichte. Der international ausgezeichnete Autor und Filmemacher hat vor Ort hunderte junger AfghanInnen im Bereich der Presse- und Meinungsfreiheit zu JournalistInnen am Hindukusch ausgebildet. Zuletzt hat er sich erfolgreich für die Rettung von vielen unter ihnen eingesetzt. Erstmals werden nun seine fotografischen Arbeiten aus Afghanistan publiziert.

Der Fotograf Karsten Thormaehlen reist seit Jahren um die Welt, um Hundertjährige mit der Kamera zu porträtieren. Er ist auf den Spuren der heutigen Altersmedizin, die interdisziplinär erforschen, warum und wie die Menschen immer älter werden. Das will Thormaehlen auch mit seiner Kamera. Seine Porträts sind sehr beeindruckend, und er stößt bei seinen Fotoarbeiten auf sehr alte Menschen, die immer wieder Herzlichkeit, Vertrauen, Zuversicht und Humor ausdrücken - vielleicht die Elexiere für ein langes Leben?

Venedig - gesehen mit den Augen eines Venezianers. Entdecken Sie die unbekannten Seiten Venedigs! Der Fotograf Povoleri hat seine Stadt, so wie er sie jenseits des Touristentrubels kennt, in persönlichen und intimen Bildern fotografiert. Jetzt veröffentlicht er seine schönsten und besten Schwarz-Weiss-Fotografien - eine Liebeserklärung an die Stadt, deren Schönheit und Einzigartigkeit vor wachsender Zerstörung bedroht ist.

Mit seiner Teilnahme an der documenta 14 wurde Ulrich Wüst 2017 auch international als wichtiger dokumentarisch-künstlerischer Fotograf Deutschlands bekannt. Seit den 70er Jahren dokumentiert er den Zustand und die Entwicklung ostdeutscher Städte.  Die 'Stadtbilder' die Ulrich Wüst von 1979 bis 1985 fotografierte, gelten als die wichtigste Werkgruppe seiner DDR Jahre. Sie werden mit diesem Buch nun erstmals umfassend abgebildet und kommentiert. Ulrich Wüst hat einige seiner Bücher signiert und sind exklusiv bei uns erhältlich.

Mit stets respektvollem und doch scharfsinnigem Blick zeigt der litauische Fotograf Sutkus Kinder zusammen mit ihren Eltern und Verwandten, mit ihren Freunden, beim Spielen oder bei der Arbeit in der Schule. Er fängt nicht nur die Freuden der Kindheit ein, sondern auch ihre Entbehrungen, die Schwierigkeiten der Kindererziehung, die Einsamkeit neben der Zugehörigkeit sowie die unvermeidlichen Krisen der Kindheit, die ein Leben lang prägen können.„Die Kindheit ist für mich als Fotograf die wichtigste Plattform“, sagt Sutkus, „Kinder leben in einer anderen Welt.

Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR, fotografiert in den 80er Jahren. Und wie! Die Bilder vom Fotografen Günter Steffen heben sich ab von Fotos, die man sonst so kennt. Günter Steffen hat die Straßen Ost-Berlins eingefangen, wie man sie erlebt hat: Oft menschenleer, trübes Licht, erloschene Laternen; sie erzeugen manchmal ein beklemmendes Gefühl oder eine geisterhafte Atmosphäre - und die Erinnerungen kommen ins Bewußtsein: Ja, so war das!

Das Buch begeistert: The Day May Break - Der Tag kann anbreche. Sensationelles Fotobuch! Der Fotograf: Nick Brandt, berühmt für seine Fotoserien über Afrika. Die Aufnahmen: 2020 in fünf Tierauffangstationen in Kenia und Simbabwe. Menschen und Tiere sind von den zunehmenden Dürren und der Wasserknappheit aufgrund des Klimawandels gezeichnet. Die Fotos sind ein Wechselspiel zwischen Realismus und Inszenierung, sie zeigen die Zuversicht der Afrikaner*innen.

Afrikas kulturelle Vielfalt in bildgewaltigen Porträts, rund 200 faszinierende Farb- und Schwarzweiß-Aufnahmen des preisgekrönten Porträtfotografen Mario Marino. Ein bewegender Fotoband voller intensiver Augenblicke - jedes einzelne Bild zeigt den Menschen im Dialog mit dem Fotografen und letztendlich mit uns, dem Betrachter dieses außergewöhnlichen Buches.

Von Erich Arendt bis Christa & Gerhard Wolf: Sie hat sie alle geschossen, die Künstler*innen in der DDR, 70er und 80er Jahre. Jedes Bild ist ein Zeitdokument und eine Charakterstudie zugleich. Begleitet werden die Porträts von zwei Aufsätzen von Gerhard Wolf und Eugen Blume: "Ins Gesicht fotografieren".