0

Buchtipps - Fotografie

Seit über 40 Jahren fotografiert Ragnar Axelsson (geb. 1958) Menschen, Tiere und Landschaften in den entlegensten Regionen Grönlands, Islands und Sibiriens. In schlichten Schwarz-Weiß-Bildern fängt er die elementare menschliche Erfahrung in der Natur am Rande der bewohnbaren Welt ein. Axelsson macht die außergewöhnlichen Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Orten in der Arktis und ihrer extremen Umwelt sichtbar - Beziehungen, die sich aufgrund des beispiellosen Klimawandels auf tiefgreifende und komplexe Weise ändern.

Mit seiner Teilnahme an der documenta 14 wurde Ulrich Wüst 2017 auch international als wichtiger dokumentarisch-künstlerischer Fotograf Deutschlands bekannt. Seit den 70er Jahren dokumentiert er den Zustand und die Entwicklung ostdeutscher Städte.  Die 'Stadtbilder' die Ulrich Wüst von 1979 bis 1985 fotografierte, gelten als die wichtigste Werkgruppe seiner DDR Jahre. Sie werden mit diesem Buch nun erstmals umfassend abgebildet und kommentiert. Ulrich Wüst hat einige seiner Bücher signiert und sind exklusiv bei uns erhältlich.

Mit stets respektvollem und doch scharfsinnigem Blick zeigt der litauische Fotograf Sutkus Kinder zusammen mit ihren Eltern und Verwandten, mit ihren Freunden, beim Spielen oder bei der Arbeit in der Schule. Er fängt nicht nur die Freuden der Kindheit ein, sondern auch ihre Entbehrungen, die Schwierigkeiten der Kindererziehung, die Einsamkeit neben der Zugehörigkeit sowie die unvermeidlichen Krisen der Kindheit, die ein Leben lang prägen können.„Die Kindheit ist für mich als Fotograf die wichtigste Plattform“, sagt Sutkus, „Kinder leben in einer anderen Welt.

Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR, fotografiert in den 80er Jahren. Und wie! Die Bilder vom Fotografen Günter Steffen heben sich ab von Fotos, die man sonst so kennt. Günter Steffen hat die Straßen Ost-Berlins eingefangen, wie man sie erlebt hat: Oft menschenleer, trübes Licht, erloschene Laternen; sie erzeugen manchmal ein beklemmendes Gefühl oder eine geisterhafte Atmosphäre - und die Erinnerungen kommen ins Bewußtsein: Ja, so war das!

Das Buch begeistert: The Day May Break - Der Tag kann anbreche. Sensationelles Fotobuch! Der Fotograf: Nick Brandt, berühmt für seine Fotoserien über Afrika. Die Aufnahmen: 2020 in fünf Tierauffangstationen in Kenia und Simbabwe. Menschen und Tiere sind von den zunehmenden Dürren und der Wasserknappheit aufgrund des Klimawandels gezeichnet. Die Fotos sind ein Wechselspiel zwischen Realismus und Inszenierung, sie zeigen die Zuversicht der Afrikaner*innen.

Afrikas kulturelle Vielfalt in bildgewaltigen Porträts, rund 200 faszinierende Farb- und Schwarzweiß-Aufnahmen des preisgekrönten Porträtfotografen Mario Marino. Ein bewegender Fotoband voller intensiver Augenblicke - jedes einzelne Bild zeigt den Menschen im Dialog mit dem Fotografen und letztendlich mit uns, dem Betrachter dieses außergewöhnlichen Buches.

Von Erich Arendt bis Christa & Gerhard Wolf: Sie hat sie alle geschossen, die Künstler*innen in der DDR, 70er und 80er Jahre. Jedes Bild ist ein Zeitdokument und eine Charakterstudie zugleich. Begleitet werden die Porträts von zwei Aufsätzen von Gerhard Wolf und Eugen Blume: "Ins Gesicht fotografieren".

Eine internationale Auswahl an aktuellen Familien-Fotografien: Unterschiedliche Herangehensweisen, verschiedene Kulturen und Positionen - eine spannende Reise durch die Familie!

Magnum hat wieder sein Archiv geöffnet und präsentiert 200 einzigartige Fotografien mit Hunden. "Hunde sind Garanten für Chaos, Verwüstung und ehrliche Freude - und damit für alles, was ein Foto authentisch macht", schreibt der Dumont-Verlag. Freuen Sie sich auf Hunde-Fotografien von Steve McCurry, Eve Arnold, Martin Parr, Herbert List und vielen anderen,    

Claudia Skoda ist mit ihrer Mode eine Schlüsselfigur und Ikone der Berliner Undergroundszene der siebziger und achtziger Jahre. Mit ihren innovativen, körpernahen Kreationen aus hauchdünnen Garnen revolutionierte sie das Verständnis von StrickmodeZu ihren Freunden gehörten schon früh Größen wie David Bowie und Iggy Pop. Skodas performanceartige Modenschauen etwa in der Kongresshalle oder im Ägyptischen Museum wurden als spektakuläre Events bekannt und sorgten für internationales Aufsehen.