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Buchtipps

Einzigartig & toll! Der Atlas des Möbeldesigns vom Verlag Vitra Design, 159,90€.

Eine dröhnende Pause, und Ariane setzt an - zu Schostakowitschs "Opus 77" und zu der Geschichte ihrer genialen Musikerfamilie. Familiendrama pur: Der Vater ein gefeierter Dirigent. Die Tochter eine berühmte Pianistin. Ihr Bruder ein begnadeter Violonist. Ein grandioser Musikroman, die spannende Lektüre wird auch zu einem gedanklichen Hörgenuß, wenn der Autor seine Heldin Ariane das Klavier spielen lässt. "Langes Atemholen, bevor es losgeht... Meine Finger streicheln die Tasten. Sie werden mir schon erst zuhören müssen, verehrtes Publikum."

20 jahre lang, von 2001 - 2021 fotografiert Martin Gerner dieses Land mit seinen jahrhundertenalten Extremen und wechselvoller Geschichte. Der international ausgezeichnete Autor und Filmemacher hat vor Ort hunderte junger AfghanInnen im Bereich der Presse- und Meinungsfreiheit zu JournalistInnen am Hindukusch ausgebildet. Zuletzt hat er sich erfolgreich für die Rettung von vielen unter ihnen eingesetzt. Erstmals werden nun seine fotografischen Arbeiten aus Afghanistan publiziert.

Der Fotograf Karsten Thormaehlen reist seit Jahren um die Welt, um Hundertjährige mit der Kamera zu porträtieren. Er ist auf den Spuren der heutigen Altersmedizin, die interdisziplinär erforschen, warum und wie die Menschen immer älter werden. Das will Thormaehlen auch mit seiner Kamera. Seine Porträts sind sehr beeindruckend, und er stößt bei seinen Fotoarbeiten auf sehr alte Menschen, die immer wieder Herzlichkeit, Vertrauen, Zuversicht und Humor ausdrücken - vielleicht die Elexiere für ein langes Leben?

Venedig - gesehen mit den Augen eines Venezianers. Entdecken Sie die unbekannten Seiten Venedigs! Der Fotograf Povoleri hat seine Stadt, so wie er sie jenseits des Touristentrubels kennt, in persönlichen und intimen Bildern fotografiert. Jetzt veröffentlicht er seine schönsten und besten Schwarz-Weiss-Fotografien - eine Liebeserklärung an die Stadt, deren Schönheit und Einzigartigkeit vor wachsender Zerstörung bedroht ist.

Charlotte Berend-Corinth (1808 - 1967) war die einzige Künstlerin der Berliner Secession. Ihre bemerkenswerte Karriere verdankte sie ihren radikalen Themen in den 20er und Anfang der 30er Jahren, bevor sie wegen ihrer jüdischen Abstammung Deutschland verlassen musste. Ihr Werk umfasst Lithografien mit Motiven der Berliner Kunst- und Theaterszenen, Porträts berühmter Zeitgenossen bis hin zu bemerkenswerten Selbstdarstelllungen, Stilleben und Reiseimpressionen.Das Buch gibt einen gelungenen Einblick in das künstlerische Schaffen von Charlotte Berend-Corinth.

Louise Bourgeois, die weltbekannte franko-amerikanische Bildhauerin wurde 98 Jahre alt und starb 2010. Ein Jahr später wurde das Gespräch, das der amerikanische Kunstkritiker Donald Kuspit Ende der 1980er Jahre mit ihr führte, in vollständiger Fassung ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Louise Bourgeois gibt Auskunft über ihr langes Leben, das in den jungen Jahren ein Kampf um künstlerische Anerkennung bedeutet hatte. Sie ist präzise und sehr anschaulich in ihren Schilderungen. Selten hat eine Künstlerin des 20.

Am 11. März eröffnete das Kollwitzmuseum die Ausstellung: Käthe Kollwitz - Der Werküberblick. 'Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind.' Dieser Satz, ein Tagebucheintrag aus dem Jahr 1922 und noch heute so aktuell wie damals, ist das Bekenntnis von Käthe Kollwitz (1867-1945). Die neue Monografie stellt Leben und Werk von Käthe Kollwitz - einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen der klassischen Moderne - in nie dagewesener Dichte vor.

In der sibirischen Weite, tausende Werst östlich von Moskau, leben in einer Kommunalka auf engstem Raum Großmutter, Mutter, Tochter und Enkelin unter dem bröckelnden Putz einer vergangenen Zeit. Es ist der 11. März 1985, eine Zeitenwende kündigt sich an, die Ära Gorbatschow beginnt. Vier Leben stehen an einem Wendepunkt, so wie das gesamte Land vor Veränderungen steht, dessen Auswirkungen noch niemand ahnt.

"Ein Traumhaus war es, von weiten, unbebauten Flächen umgeben. Hier am Stadtrand konnte der Clan jederzeit zusammenkommen, sich frei fühlen und über alles sprechen." Der "Clan": eine verschworene Gemeinschaft von Freundinnen und Freunden in einem Haus in Havanna. Bald ziehen die Ersten weg, gehen ins Exil. Als einer von ihnen stirbt, zerbricht der "Clan". Erst Jahrzehnte später offenbart sich, was damals hinter dem Tod des Freundes steckte.