Friedenauer Presse

Die FRIEDENAUER PRESSE wurde 1963 in der Wolff’s Bücherei im Berliner Stadtteil Friedenau, dem sie ihren Namen verdankt, gegründet. Andreas Wolff, Enkel des Petersburger Verlegers M.O. Wolff‚ veröffentlichte bis 1971 in loser Folge 36 Drucke. Von 1983 bis 2017 wurde der Verlag von Katharina Wagenbach-Wolff geführt, nun leitet ihn Friederike Jacob.

Die verlegerische Intention ist, den Lesern Entdeckungen zu ermöglichen, gleich aus welcher Zeit und Sprache – Novitäten ebenso wie (zu Unrecht) Vergessenes, Ausgrabungen, die unerkannt in Archiven, Anthologien und Gesamtausgaben schlummern.
Sie haben dem Verlag Leserzuschriften eingetragen, die Peter Urban für seine Laudatio zur Verleihung des 8. Antiquaria-Preises für Buchkultur 2002 an die FRIEDENAUER PRESSE und seine Verlegerin Katharina Wagenbach-Wolff ausgegraben und liebenswürdig ein bis heute gültiges »Selbstporträt aus Lesermund« genannt hat:

»Das Schönste an allen Drucken der FP ist doch aber, daß sie dem Leser etwas von dem Witz und Verstand des maitre de l’officine vermitteln und ihn durch Inhalt und Ausstattung in gleicher Weise beglücken.» Und diese: »Indem Sie die Bibliophilie ohne ästhetischen Snobismus betreiben, verdienen Sie vor allem auch ein Wort des Dankes, daß Ihre Texte … immer wieder durch Originalität überraschen und erfreuen, so daß man nie den Eindruck hat, es werde dies oder jenes um des Effektes willen ausgewählt.«

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